Mobilität der Zukunft

Vom Automobil zur Auto-Mobilität

Auto und viel mehr

Die Mobilität des Einzelnen wird in Zukunft weiter zunehmen. Sie unterliegt zugleich aber einem starken Wandel. Das selbstgenutzte Automobil als Mobilitätsträger verliert an Bedeutung. Die Regelungsdichte und Normen werden strenger und komplexer.
Ökologische Aspekte der Mobilität gewinnen an Bedeutung. Die Kosten der Mobilität steigen durch die Bepreisung der CO2 Emission.
Zudem stehen wir an der Schwelle zu Autonomisierung des Straßenverkehrs, der das Mobilitätsverhalten der Menschen unabhängiger vom eigenen „Automobil“ machen wird.

Unsere Thesen zur Mobilität der Zukunft

  1. Die Bedeutung wird sich vom Automobil zur „Auto-Mobilität“ verlagern. Selbstbestimmung und Mobilität bleiben weiterhin wichtig.

  2. Auto-Mobilität wird grüner und nachhaltiger.

  3. Mobilitätsangebote sind individueller, flexibler und integrieren unterschiedlichste Mobilitätsträger situationsabhängig.

 

Herausforderung für Unternehmen

Die Mobilität der Zukunft stellt jedes Unternehmen vor enorme Herausforderungen. Das betrifft nicht nur die Frage der Organisation von Dienstreisen unter den Aspekten Wirtschaftlichkeit und Klimaneutralität. Wir glauben, dass insbesondere die Mobilität der Berufspendler stärker in die Diskussion rückt.


Nach einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes von 2016 nutzen 2/3 aller Erwerbstätigen für den Arbeitsweg das Auto.

Über 7 Millionen Beschäftigte legen mehr als 25 Kilometer für den einfachen Weg zur Arbeit zurück. Mehr als 11 Millionen Beschäftigte benötigen für den Weg zur Arbeit mehr als 30 Minuten.


Bei einer Entfernung von 10 km zur Arbeit verursacht ein Berufspendler mit einem Verbrennungsmotor (Benzin oder Diesel) im Jahr ca. 1 Tonne Kohlendioxid CO2).


Unternehmen werden aufgefordert sein, ihren Beitrag zu leisten, damit die Mobilität der Berufspendler grüner, nachhaltiger und effizienter wird. Die auf den Weg gebrachten direkten öffentlichen Förderungen sowie die steuerrechtlichen Privilegierungen bieten eine Reihe von Ansatzpunkten. Die besondere Herausforderung wird sein, diese günstigen Rahmenbedingungen mit den zum Teil sehr unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten der Beschäftigten und deren individuellen Bedürfnissen zu harmonisieren und effizient zu organisieren.


Die Bandbreite der Möglichkeiten reicht sehr weit. Der Wechsel auf Elektro- und Hybridwagen, Ladezuschüssen für E-Autos, Bereitstellen einer Ladeinfrastruktur über Fahrkostenzuschüsse für bestimmte Verkehrsträger wie den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) inklusive diverser Sharing und Co-Sharing Varianten bis zu Job-Bike oder Job-Scooter-Modellen oder digitale Mobilitätsbudgets.

 

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